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Die Dahlienstadt Bad Köstritz

mit ihren vielen berühmten “B“

 

Ein angenehm mildes Klima, die Wiesen und Wälder und die sanften Hänge entlang der reizvollen Elsteraue sind beste natürliche Voraussetzungen für aktive Erholung. Auf ausgeschilderten Wegen bieten sich dem Besucher ideale Wandermöglichkeiten. Der Thüringen-Wanderweg und der Elster-Wanderweg führen durch das Tal der Weißen Elster bei Bad Köstritz.

 

Das “B” für Bad: Seit 1845 gab es in Köstritz Sole-Heilbehandlungen, 1865 begann ein reger Kur- und Badebetrieb und 1926 wurde dem Ort der Staatstitel „Bad“ verliehen. Bis 1990 war Bad Köstritz Kurort mit einem gut besuchten Sanatorium. Die Badtradition findet heute seine Fortsetzung in der modernen Seniorenbetreuung und in einem erfolgreichen Bemühen um Tourismus und Fremdenverkehr. Eine attraktive Stadtgestaltung, die Parkpflege im Stil englischer Landschaften und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen bieten dem Gast angenehmen Aufenthalt. Das Haus des Gastes mit dem Dahlien-Zentrum, der Kleinen Galerie GUCKE, der Stadtbibliothek und der Bad Köstritz-Information erwartet seine Besucher. Thüringer Gastronomie und freundliche Beherbergungen im Ort laden die Gäste auch zu längerem Verweilen ein.

 

Das “B” für Bier: Die Köstritzer Schwarzbierbrauerei ist eine der ältesten Brauereien Deutschlands. Seit 1543 wird in Köstritz gewerblich Bier gebraut. Seinen Ursprung hatte das Brauen in den Erbgasthöfen “Goldner Kranich” und “Goldner Loewe”. Das Köstritzer Schwarzbier – das “Momenten Seele gibt …” – ist weltbekannt und in Deutschland Marktführer in seinem Segment.

 

Das “B” für Blumen: Seit über 200 Jahren ist Bad Köstritz ein Ort der Blumen und der Gärtnereien. Als Mitbegründer dieser Tradition gelten Christian Deegen und Johann Sieckmann. Mit viel Liebe widmeten sie sich der Zucht der Dahlie und konnten diese europaweit verbreiten. Durch die Einrichtung des Dahlien-Zentrums mit dem Deutschen Dahlien-Archiv, einer Ständigen Ausstellung und dem Lehr- und Schaugarten wird diese Tradition würdig gepflegt. Der Gartenbau “Paul Panzer” setzt die Zuchterfolge der Altmeister bis heute mit berühmten Dahliensorten fort. Seit 1979 findet im September das über die Region hinaus bekannte Köstritzer Dahlienfest statt.

 

Das “B” für Barockmusik: In der ehemaligen Gastwirtschaft “Obere Schänke” wurde 1585 Heinrich Schütz geboren, er gilt als bedeutendster deutscher Komponist vor Johann Sebastian Bach. Sein Leben und Werk wird in der “Forschungs- und Gedenkstätte – Heinrich-Schütz-Haus” gepflegt. Zahlreiche Konzerte, Ausstellungen und musikwissenschaftliche Veranstaltungen prägen das Museumsjahr dieser viel beachteten Kulturstätte.

 

Bad Köstritz und der Sport: Die kleine Stadt hat auch als Ausrichter großer Sportveranstaltungen einen guten Namen. Das 2012 modernisierte Leichtathletikstadion ist traditioneller Austragungsort des Köstritzer Werfertages, zu dem sich die Werfer-Elite aus der ganzen Welt trifft. Mit der neuen „Kurt-Leopold-Sportstätte“ am Drehling erhält auch der Traditionsfußball von Bad Köstritz ein attraktives Spielfeld. Beach-Felder gehören ebenso zum Angebot, wie Tennis- und Streetball-Anlagen. Das in der ganzen Region beliebte Freizeit- und Erholungsbad wurde nach modernsten Standards rekonstruiert und 1998 als familienfreundliches Sommerbad wiedereröffnet.

 

Bad Köstritz ist reich an Sehens- und Wissenswertem. Zahlreiche denkmalgeschützte Bauwerke, gepflegte Park- und Grünanlagen, romantische Winkel und traditionsreiches Handwerk prägen das Bild dieser Ostthüringer Kleinstadt. Im Stadtkern finden wir die Schlossanlage der Köstritzer Reußen mit dem Park, die historische Fürstliche Brauerei, die Traditionsgaststätte “Zum Frosch”, die Köstritzer Mühle, Gedenkstätten und Denkmale für die Komponisten Heinrich Schütz und Georg Benda sowie den Pfarrer und Poeten Julius Sturm. Bad Köstritz am Ufer der Weißen Elster erwartet seine Gäste und heißt sie herzlich willkommen.